Referent: Dorothee Osterhagen

Vortrag: Urintherapie – zusammen mit Dr. Lutz Riedel

Ich bin Jahrgang 1944, die ersten 10 Jahre auf dem Land aufgewachsen „in freier Wildbahn“, hat mich sozial, i.S.v. „gemeinschaftssinnig“, geprägt. Bereits das Elternhaus sehr naturheilkundlich ausgerichtet.

Während des Gymnasiums (Ostern 1964) den Berufswunsch Ärztin zu werden, Fachrichtung Chirurgie oder Psychiatrie. Nach einem Semester Medizin und Krankenpflegepraktikum in der Psychiatrie ins Jurastudium gewechselt, ein Paukstudium war nicht mein Ding. Ich habe den Wechsel nie bereut, die systematische Denkschulung im Jurastudium hat mich enorm bereichert.
Ich habe nie nur Jura gemacht. Neben dem Studium und der Referendarzeit eine Ausbildung zur Meditationslehrerin (Transzendentale Meditation) absolviert, mit Jugendlichen im Drogenentzug gearbeitet, längere Zeit als Assistentin eines Bundestagsabgeordneten gejobbt und Seminare in ayurvedischer Medizin besucht. Die Erfahrung aus diesen Tätigkeiten war mir in meinem späteren Beruf als Richterin sehr von Nutzen, ebenso mein problemloser Zugang zu medizinischen Themen.

Zur Urintherapie bin ich durch den Ayurveda gekommen und aus Eitelkeit.
Eine befreundete Ayurvedaärztin empfahl ihn mir in einer Konsultation nach einer Panchakarmakur als ideales Pflegemittel für die alternde Haut. Seitdem praktiziere ich die Urintherapie und meine Haut dankt es mir. Jahre später lernte ich Helga Schuler kennen, eine Heilpraktikerin und Harntherapeutin aus Stuttgart. Sie erzählte mir vom gekochten Urin und seiner potenzierten Heilkraft und warb mich für ihren Plan, darüber ein Buch zu schreiben. Es gab nur ein Vorstück, das Buch des russischen Heilpraktikers Malachow, das in Eile für einen Harntherapie-Kongress ins Deutsche übersetzt worden war.

Es berichtete Wunder über die erzielten Heilwirkungen, war aber in mancher Hinsicht in seinen Erklärungen unbefriedigend. Ich habe mich dann in die Literatur gestürzt und versucht, Licht in das Geheimnis des gekochten Urins zu bringen, denn das Vorurteil sagte: beim Kochen des Urins geht doch alles kaputt. Damit hatte ich kein Problem, denn ich kannte aus dem Ayurveda die Zubereitungsart des „Einkochens“, der sog. Decoctions oder Abkochungen auf ein Viertel der Ausgangsmenge, mit der z.B. viele Rasayanas, Kräftigungs- und Verjüngungsmittel, hergestellt werden.

Aber was war das Geheimnis dieser Decoctions? Die Antwort, die ich gefunden zu haben glaube, und vieles mehr über den gekochten Urin erfährt man in meinem Vortrag oder in unserem Buch: Osterhagen/Schuler „Shivawasser und Aquantin – Wässer des Lebens.

Bücher:
Shivawasser – Selbstheilung mit dem Superharn

DVD:
Shivawasser – Selbstheilung mit dem Superharn

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